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Die erste Sichelhenke

Mitte August 1947, kurz nach dem Krieg, wurde erstmals die Bühler Sichelhenke gefeiert. Nach Schwarzmarkt und Geldentwertung war dies die erste Gelegenheit für die Menschen der Region, sich auf einem Fest mal wieder so richtig satt zu essen. Anfangs fiel die Sichelhenke recht bescheiden aus. Es gab lediglich Fassbier und Rote Wurst. Dieses Fest geht auf die alte Bauerntradition zurück, die Sichel zum Abschluss der Ernte in einen Balken der Scheune zu schlagen und dort bis zum nächsten Jahr aufzubewahren. Heute findet die Sichelhenke in der Regel am dritten Septemberwochenende statt. Sie ist das größte und finanziell einträglichste Fest des Musikvereins im Jahreslauf. Als besondere kulinarische Spezialität gibt es seit rund 40 Jahren die bekannte und beliebte Bühler Schlachtplatte.


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